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Gartner Hype Cycle 2022 zum Thema ITSM

Gartner Hype Cycle 2022 zum Thema ITSM

Besonders im Umfeld von Technologien treten immer wieder neue Hypes auf. Hierbei stellt sich jedoch die Frage, ob es sich dabei nur um eine kurzfristige Erscheinung handelt oder es langfristig von Bedeutung ist. 

Der Gartner Hype Cycle ist ein häufig herangezogenes Werkzeug, um die Relevanz, Akzeptanz und Entwicklung von Technologien einzuordnen. Hierzu bildet Gartner auch die Technologien aus dem ITSM ab.

Daher wollen wir uns heute zu Beginn mit den Grundlagen des Hype Cycles beschäftigen und dann die aktuellen Ergebnisse zu ITSM 2022 näher besprechen. Abschließend wird das Wichtigste zusammengefasst.

Wir stehen Ihnen wie immer gerne bei Anregungen und Fragen zur Verfügung!

 

Was versteht man unter dem Gartner Hype Cycle?

Der Hype Cycle wurde von Gartner entwickelt und hat die Aufgabe, die öffentliche Wahrnehmung von Technologien einzuordnen. Dabei wird zwischen fünf Phasen unterschieden.

Ein Unternehmen kann so vor dem Investieren in eine neue Technologie abschätzen, inwieweit das schon von Relevanz ist. Außerdem bietet der Hype Cycle eine fundierte Grundlage und kann so das Treffen von Entscheidungen stützen.

 

Wie funktioniert der Hype Cycle?

Wie bereits angesprochen gliedert sich der Gartner Hype Cycle in fünf Phasen (s. Abb. 1). Auf der Y-Achse wird die Aufmerksamkeit oder auch Erwartung für die neue Technologie dargestellt. Die X-Achse repräsentiert die Zeit seit Bekanntwerden.

Zu Beginn der Kurve ist ein steiler Anstieg zu beobachten. Dieser fällt entsprechend schnell wieder ab. Die Kurve verweilt auf einem niedrigeren Niveau und steigt dann erneut an und verharrt auf einem Niveau.

Die fünf Phasen, welche auch als der Lebenszyklus einer Technologie bezeichnet werden können, sind die Folgenden:

 

  1. Technologischer Auslöser
    Die technologische Lösung beginnt an Aufmerksamkeit zu gewinnen. Zu diesem Zeitpunkt handelt es sich vielmehr um Konzepte als ausgereifte Produkte.
  2. Gipfel der überzogenen Erwartungen
    Die Aufmerksamkeit nimmt schlagartig zu und in kurzer Zeit werden übertriebene Erwartungen an die Technologie gestellt.
  3. Tal der Enttäuschung
    Nach dem die hochgestellten Erwartungen nicht erfüllt werden, lässt die öffentliche Aufmerksamkeit ab und das Tal der Enttäuschung wird erreicht. An dieser Stelle scheitern viele Produkte. Wichtig ist, dass Hersteller auf die Rückmeldung von frühen Nutzern hören und ggf. Anpassungen vornehmen.
  4. Pfad der Erleuchtung
    Die Anpassungen zeigen Erfolge und immer mehr Nutzer beginnen die Technologie einzusetzen.

Plateau der Produktivität
Das Produkt wird nun flächendeckend eingesetzt und wird immer relevanter.

Gartner Hype Cycle Schema
Schematische Darstellung des Gartner Hype Cycle (Quelle: gartner.de)

Welche Vorteile ergeben sich aus dem Hype Cycle?

Durch das Heranziehen des Hype Cycle von Gartner ergeben sich für Unternehmen eine Vielzahl von Vorteilen:

  • Das Einführen bzw. Investieren in neue Technologien kann besser abgeschätzt werden.
  • Kosten und Risiken können gesenkt werden.
  • Das Managen von Erwartungen, angesichts des aktuellen Stands der Technologie.
  • Es lässt sich Transparenz für Investoren und Unternehmen schaffen.

Gartner Hype Cycle 2022 ITSM

Der vor kurzem veröffentliche Hype Cycle für ITSM (s. Abb. 2) zeigt einige interessante Entwicklungen. Wir wollen hierbei besonders auf drei Themen den Fokus legen: IT Service Catalog, Automated Incident Response und ITIL

Der IT Service Catalog durchläuft gemäß Gartner aktuell das Tal der Enttäuschung. Die erwarteten Vorteile wurden mitunter nicht voll erfüllt. Um so wichtiger ist es, dass passende Lösungen für Kunden gefunden werden.

Der Service Catalog stellt bei uns der WSP-Soft eine der Kernkompetenzen dar. Insofern sprechen Sie uns gerne dazu an und lassen Sie uns gemeinsam erfolgreich starten.

Die Automated Incident Response steht aktuell in der Phase des Pfads der Erleuchtung. Die Technologie gewinnt an immer mehr Aufmerksamkeit und zeigt deutlich Vorteile für Unternehmen.

Auch hier können wir Sie bedarfsgerecht beraten, profitieren Sie von unserem Incident Management.

Die am bereits fortgeschrittenste Technologie im Gartner Hype Cycle ist das ITIL, im Plateau der Produktivität. Wir haben Ihnen das ITIL schon vertieft in unserer Beitragsreihe vorgestellt. Es gehört zum Good-Practice und findet auch bei uns Anwendung.

Gartner Hype Cycle Schema
Schematische Darstellung des Gartner Hype Cycle (Quelle: gartner.de)

Zusammenfassung

Das Thema des Gartner Hype Cycle ist so relevant wie noch nie zuvor. Unternehmen müssen gezielte Investitionen treffen und dabei auf zukünftig relevante Technologien setzten. Dabei unterstütz der Hype Cycle und lässt so eine gewisse Planbarkeit zu.

Besonders die Themen des IT Service Catalog und des Automated Incident Response sind schon heute für viele Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Lassen Sie sich dazu von uns individuell beraten.

Gartner Hype Cycle

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    ITIL Service Design: Die Grundlage für IT-Services

    ITIL Service Design: Die Grundlage für IT-Services

    Für Unternehmen ist es herausfordernd, IT-Services bereitzustellen, welche die Erwartungen der Nutzer erfüllen oder sogar übertreffen und ebenso im Einklang mit den Zielen der Organisation stehen. Der Umgang mit den jeweiligen Risiken und Kosten benötigt ein eindeutiges Vorgehen und einen entsprechenden Prozess.

    Hier kommt ITIL Service Design ins Spiel. Im Nachfolgenden werden wir uns ansehen, was sich genau hinter ITIL Service Design verbirgt, welche Vorteile sich durch die Anwendung ergeben, und wir geben einen Überblick zu den elf Prozessen.

    Sie sind herzlich eingeladen, den Blogartikel zu teilen und bei Anregungen oder Fragen mit uns in Kontakt zu treten.

     

    Was ist ITIL Service Design?

    Das ITIL Service Design umfasst Leitfäden und Best-Practice Beispiele, um IT-Services und -Prozesse bestmöglich zu erstellen. Neben der Erstellung neuer Service ist auch die Anpassung und Optimierung bestehender Services ein Teil des ITIL Service Design.

    Im Rahmen des Service Design wird auch von vier P´s gesprochen, welche erfüllt werden müssen, um erfolgreich einen Service umzusetzen:

    1. People
      Menschen und deren Wissen stellen die Grundbasis dar. Es ist wichtig, dass sie ein klares Verständnis von den Bedürfnissen und Wünschen der Endnutzer haben.
    2. Products
      Produkte dienen der erfolgreichen Lieferung der Services.
    3. Processes
      Eine klare Festlegung von Verantwortungen und Abläufen sind essenziell für neue IT-Services.
    4. Partners
      Beim Erstellen neuer Services können Partnerschaften mit Drittanbietern sehr nützlich sein.

     

    Vorteile des ITIL Service Design

    Durch den Einsatz von ITIL Service Design können die folgenden Vorteile erzielt werden:

    • Das Reduzieren von Kosten
    • Verbessertes treffen von Entscheidungen
    • Optimierung der Prozesse und der Performance
    • Erhöhung der Service-Qualität

    Prozesse des ITIL Service Design

    Das ITIL Service Design besteht insgesamt aus elf Prozessen, welche wir im Nachfolgenden kurz erläutern. Sie finden eine vertiefte Ausführung zu den Themen Service Catalog Management und Capacity Management in unseren vorangegangen Blogartikeln.

    Bei den folgenden acht Disziplinen handelt es sich um Hauptprozesse:

    Design – Koordinierung
    Dieser Prozess stellt die Koordinierung aller Design-Prozesse und Aktivitäten sicher. Darüber hinaus wird sichergestellt, dass alle Ressourcen effizient eingesetzt werden.

    Service Catalog Management
    Der Service Catalog umfasst alle Dienstleistungen, welche eine Organisation im IT-Umfeld anbietet. Hierauf haben alle Mitarbeiter Zugriff und sie stehen gesammelt und übersichtlich zur Verfügung.

    Service Level Management
    Verantwortlich für das Verhandeln und Verwalten von Service Level Agreement. Es wird die Bereitstellung von IT-Services sichergestellt.

    Capacity Management
    Hierunter verstanden wird das Koordinieren von IT-Services und IT-Infrastruktur. Mit dem Ziel, dass Kapazitäts- und Performance-Ziele der Organisation möglichst wirtschaftlich erreicht werden.

    Availability Management
    Umfasst die Aufgabe, dass IT-Services gemäß ihren Vorgaben auch entsprechenden funktionieren. Dazu gehört auch das regelmäßige Testen von IT-Services.

    IT Service Continuity Management
    Risiken, welche große Auswirkungen auf die IT-Services haben, werden vom ITSCM verwaltet. Die Mindestanforderungen werden somit sichergestellt, auch bei Eintritt eines unvorhergesehenen Ereignisses.

    Information Security Management
    Das Schützen aller Güter, Informationen, Daten und IT-Services fällt unter die Verantwortlichkeit dieses Teilbereichs.

    Supplier Management
    Das Verwalten von Verträgen mit Zuliefern für die Erstellung von IT-Services fällt unter die Verantwortlichkeit dieses Bereiches. Unter anderem wird in diesem Prozess auch die Qualität der gelieferten IT-Services überprüft.

     

    Die nachfolgenden drei Prozesse sind unterstützende Prozesse, welche verantwortlich sind, um einen ganzheitlich gestalteten Service anbieten zu können:

     

    Compliance Management
    Die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben und der unternehmerischen Richtlinien bei der Umsetzung von IT-Services.

    Architecture Management
    Stellt einen Strategieplan für mittel- bis langfristige Ziele der IT-Services dar.

    Risiko Management
    Hierbei werden Risiken an IT-Services strukturiert überwacht und bewertet. Bei der Identifizierung von Risiken werden ggf. Anpassungen vorgenommen.

     

    Zusammenfassung

    Das ITIL Service Design ist die Grundlage für das Erstellen, ggf. Anpassen und Optimieren von IT-Services. Hierzu stellen elf Prozesse einen umfangreichen Leitfaden dar. Um so wichtiger ist es, dass bei der Erstellung von IT-Services gezielt vorgegangen wird, um so auch Mehrkosten zu vermeiden.

    Wir bei der WSP-Soft beraten Sie gerne individuell. Hierzu können Sie ganz einfach mit uns Kontakt aufnehmen.

    Service Design

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      Wie Sie mit dem Capacity Management den Überblick behalten?

      Wie Sie mit dem Capacity Management den Überblick behalten?

      Wir heißen Sie herzlich zurück zu unserer Beitragsreihe. Heute geht es um das Thema Capacity Management. Dabei erklären wir den Begriff und grenzen ihn entsprechend ab. Außerdem betrachten wir Vorteile und den Prozess des ITIL Capacity Management. Abschließend wird das Wichtigste zusammengefasst und übersichtlich dargestellt.

      Bei Anregungen oder Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. 

       

      Was ist Capacity Management? 

      Das ITIL Capacity Management ist auch unter dem Begriff Ressourcen Management bekannt. Hierunter verstanden wird das Koordinieren von IT-Services und IT-Infrastruktur. Mit dem Ziel, dass Kapazitäts- und Performance-Ziele der Organisation möglichst wirtschaftlich erreicht werden. Gemäß ITIL v4 fällt das Capacity Management unter die Service-Management-Praktiken. Außerdem wird es hier als „Capacity and Performance Management“ bezeichnet. Im Gegensatz zu ITIL v3 ist der entsprechende Prozess auch etwas anders gestaltet. 

       

      Begriffserklärungen 

      Im Rahmen des Capacity Management fallen eine Vielzahl unterschiedlicher Begriffe um so wichtiger ist es, dass diese kurz definiert werden.

      Performance
      Darunter wird die Antwortzeit des Systems auf eine Anfrage verstanden. Als Beispiel kann die Rückmeldung eines Servers in einem bestimmten Zeitraum genannt werden.

      Component
      Die Struktur hinter einem Service wird als Component bezeichnet. Beispielsweise steckt hinter einer Website ein Server. In der Regel müssen Component gekauft, gebaut, gewartet und überwacht werden. Um die Performance eines Services zu verbessern, müssen meistens Components ersetzt oder verbessert werden.

      Kapazitäts-Plan
      Das sind verschiedene Szenarien für angenommene Nachfragen der Organisation. Darüber hinaus sind Kosten hinterlegt, um so die qualitativ beste und kostenoptimalste Entscheidung zu treffen.

      Kapazitäts-Report
      Enthält Informationen zur Performance und Ressourcennutzung von IT-Services. Diese werden dem IT-Management bereitgestellt.

       

      Vorteile des Capacity Management

      Durch den erfolgreichen Einsatz des Capacity Managements ergeben sich innerhalb der Organisation erhebliche Vorteile:

      • Die Organisation kann effizienter arbeiten.
      • Es lassen sich Kosten einsparen.
      • Services sind optimal auf die Bedürfnisse der Organisation ausgerichtet.
      • Die Performance von Services wird stetig überwacht und optimiert.

       

      Hauptaufgaben des Capacity Managements 

      Die Hauptaufgaben des Capacity Management sind das konstante messen, überblicken, managen und berichten. Genauer gesagt fallen darunter die folgenden Aufgaben:

      • Das Entwerfen, Entwickeln und Umsetzen der benötigten Services.
      • Die Performance vorhandener Services überwachen und ggf. anpassen.
      • Unterstützung des Problem- und Incident-Management mit der Diagnose von Fehlern.
      • Leiten von benötigten Veränderungen der Services.

       

      Capacity-Management-Prozess

      Die Aufgabe des Capacity-Management-Prozess ist das Überblicken aller Ressourcen, welche benötigt werden, um die entsprechenden IT-Services anbieten zu können. Hinsichtlich des Planungshorizontes wird dabei sowohl kurz-, mittel- und langfristig geplant.

      Insgesamt können vier Teil-Prozesse genannt werden:

      Business Capacity Management
      Das Hauptziel ist das Erfassen von Anforderungen an IT-Services und IT-Infrastruktur, dazu werden Kundendaten herangezogen. Außerdem ist das Sicherstellen der Erfüllung dieser von genauso großer Relevanz.

      Service Capacity Management
      Dieser Teil-Prozess stellt sicher, dass die Service-Performance und -Kapazitäten die angegebenen Ziele erfüllen. Hierzu werden die Services überwacht und gegebenenfalls angepasst.

      Component Capacity Management
      Auch in diesem Prozess steht das Überwachen, Prognostizieren und bei Bedarf anpassen im Vordergrund. Jedoch bezieht sich das hier auf die IT-Ressourcen und IT-Komponenten.

      Capacity Management Reporting
      Die Versorgung von Informationen zu den jeweiligen Kapazitäten der Services, deren und Nutzung und die Performance ist die Aufgabe dieses Teil-Prozesses. Die Informationen werden an das IT-Management weitergeleitet.

       

      Zusammenfassung

      Das Capacity Management spielt eine entscheidende Rolle beim Einsparen von Kosten und dem Bereitstellen der benötigten Services. Darüber hinaus können frühzeitig Performance bedingte Herausforderungen identifiziert und ggf. angepasst werden. So lassen sich langfristig Probleme vorbeugen und die Zufriedenheit der Endnutzer steigern.

      Bei spezifischen Fragen zu diesem Thema stehen wir bei der WSP-Soft Ihnen gerne zur Verfügung!

      Capacity Management

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        Mit Workflow Management im ITSM profitieren

        Mit Workflow Management im ITSM profitieren

        Das Fortschreiten der digitalen Transformation macht es notwendig, dass weitreichend Prozesse automatisiert werden, um Fehler zu vermeiden sowie Zeit und Ressourcen einzusparen.

        Im Rahmen der Nutzung von ITSM lässt sich durch die Anwendung von Workflow Management weitreichend profitieren. In welchen Bereichen sich der ITSM Workflow automatisieren lässt und was dabei zu beachten ist, wollen wir uns im heutigen Blogbeitrag näher anschauen.

        Bei Anregungen und Fragen können Sie uns gerne ansprechen und direkt mit uns in Kontakt treten. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

        Einführung Workflow Management

        Das Workflow Management ist das Identifizieren, das Organisieren und das Koordinieren einer spezifischen Anzahl an Aufgaben mit dem Ziel, ein bestimmtes Ergebnis zu erzeugen. Das Hauptziel dabei ist die Optimierung, sprich Verbesserung des Workflows.

        Ein Workflow kann eine Vielzahl an Schritten enthalten. Dabei können mehrere Mitarbeiter und Systeme übergreifend miteinander zusammenwirken.

        Kurz zur Abgrenzung zwischen einem Workflow und einem Prozess. Bei einem Workflow steht das Erzeugen eines bestimmten Ergebnisses im Vordergrund. Hingegen ein Prozess mehrere Ergebnisse umfassen kann somit auch mehrere Workflows.

        Workflow Automation

        Das Automatisieren von Workflows ist der Prozess der Automatisierung einer Abfolge von Ereignissen. Als Beispiel kann das automatische Vervollständigen von Daten genannt werden oder das automatische Teilen von Informationen.

        Automatisierung im ITSM Prozess

        Im nachfolgenden Abschnitt wollen wir uns zwei ITSM Bereiche ansehen, bei denen besonders von der Automatisierung profitiert werden kann. Zum einen das IT Asset Management und zum anderen das Incident Management.

        IT Asset Management:

        Hierunter werde eine Anzahl an Business Practices verstanden, welche bestehende IT Assets einer Organisation integriert und verwaltet. Durch die Automatisierung des entsprechenden Prozesses kann die IT-Abteilung einfach und unkompliziert sehen, an welcher Stelle Assets ausgetauscht werden müssen.

        Ein entsprechender Fall tritt ein, wenn beispielsweise ein neuer Mitarbeiter eingestellt wird. Hier kann der Mitarbeiter im System den Prozess anstoßen und die benötigten IT-Assets werden automatisch über die IT-Abteilung zur Verfügung gestellt.

        Incident Management:

        Unter dem Incident Management wird ein Prozess verstanden, welcher auf ein ungeplantes Event oder eine Unterbrechung eines Service reagiert. Mit dem Ziel, den funktionellen Status wiederherzustellen.

        Somit kann beispielsweise durch Workflow Automation bei einem entstehenden Incident automatisch vom System aus eine Meldung an das Incident Management gesendet werden. Sobald das System wieder funktioniert, können die Nutzer automatisch darüber informiert werden.

        Was gilt es beim Automatisieren von ITSM Workflows zu berücksichtigen?

        Die Automatisierung von Workflows sollte nicht ohne Berücksichtigung der folgenden Punkte geschehen:

        1. Evaluierung des Ist-Zustandes
          Es ist sehr wichtig, dass die bestehenden Workflows genau analysiert werden, bevor diese automatisiert werden. Bestenfalls werden diese übersichtlich dargestellt.
        2. Weniger ist mehr
          Insbesondere zu Beginn ist es wichtig, dass kleine Schritte gegangen werden und nicht direkt ein kompletter Prozess automatisiert wird. Das kann unter Umständen zu mehr Problemen führen.
        3. Konstantes Vorgehen
          Es ist essenziell, dass die Workflows gleichermaßen automatisiert und hierbei konstant vorgegangen wird. Dazu gehört beispielsweise eine einheitliche Namensbezeichnung.
        4. Kontinuierliche Verbesserung
          Um optimal von der Automatisierung zu profitieren, sollten die Workflows konstant optimiert werden.

        Zusammenfassung

        Wie wir sehen konnten, ergeben sich mit dem Workflow Management eine Vielzahl an Vorteilen. Insbesondere das Automatisieren von ITSM Prozessen bietet eine große Chance, um Kosten und Zeit einzusparen.

        Bei der Umsetzung sollten Sie auf einen erfahrenen und zuverlässigen Partner gesetzt werden. Lassen Sie sich hierbei von uns bei der WSP-Soft beraten. Treten Sie über das Kontaktformular mit uns in Kontakt und erfahren jetzt mehr.

        Workflow

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          Was sind die Vorteile des Service Catalog?

          Was sind die Vorteile des Service Catalog?

          Wir freuen uns Ihnen heute eine Weitere unserer Kernkompetenzen vorstellen zu dürfen, den Service Catalog.

          Das Thema der digitalen Transformation gewinnt in immer mehr Organisationen an Relevanz. So sind die meisten Mitarbeiter auf IT-Anwendungen alltäglich angewiesen, dazu gehören zum Beispiel Computer, Internet- und E-Mail-Zugang und verschiedene Softwarelösungen.

          Die Mitarbeiter sollten dabei einen strukturierten und einfachen Überblick zu den jeweiligen verfügbaren IT-Dienstleistungen der Organisation (oder auch Services genannt) erhalten. Das lässt sich am besten mit einem Service Catalog realisieren.

          Wir wollen uns im heutigen Blogbeitrag ansehen, was genau ein Service Catalog umfasst, die Vorteile, Anwendungsbeispiele und das optimale Vorgehen bei der Erstellung eines Service Catalogs.

          Definition Service Catalog

          Der Service Catalog umfasst alle Dienstleistungen, welche eine Organisation im IT-Umfeld anbietet. Hierauf haben alle Mitarbeiter Zugriff und sie stehen gesammelt und übersichtlich zur Verfügung.

          In diesem Zusammenhang fällt auch oftmals der Begriff Service Portfolio. Dabei handelt es sich hingegen um eine Sammlung aller jemals bestehenden IT-Angebote. Sowohl aktiv als auch inaktiv. Hieraus kann die IT-Abteilungen Ableitungen treffen, um zu verstehen, was in der Vergangenheit erfolgreich war und was nicht.

          Anwendungsbeispiele

          Ein Mitarbeiter benötigt ein neues Diensthandy. Er fragt dazu erst per Mail bei seinem Vorgesetzten an. Dieser gibt ihm die Bestellung des Diensthandys frei. Der Mitarbeiter setzt sich mit der IT-Abteilung in Verbindung und möchte ein iPhone 13 mit 20 GB mobilen Daten pro Monat. Die IT-Abteilung hingegen hat nur das iPhone 12 und 10 GB mobile Daten im Angebot.

          In diesem Fall kann der Prozess mit einem Service Catalog deutlich optimiert werden. Der Mitarbeiter bekommt die angebotenen Diensthandys direkt angezeigt. Die Freigabe erfolgt ganz einfach über den Vorgesetzten innerhalb des Service Catalogs. Und das Diensthandy wird dem Mitarbeiter vollständig konfiguriert zur Verfügung gestellt.

          Ein etwas komplexerer Fall ergibt sich im Onboarding-Prozess. Neue Mitarbeiter benötigen eine Vielzahl unterschiedlicher IT-Dienstleistungen. Mithilfe eines Service Catalogs kann das unkompliziert und übersichtlich abgewickelt werden.

          Vorteile durch einen Service Catalog

          Die sich aus einem Service Catalog ergebenen Vorteile sind vielseitig. Hier ein paar der wesentlichen Vorteile im Überblick:

          • Transparente Darstellung der verfügbaren IT-Dienstleistungen
          • Standardisiertes Vorgehen für alle Mitarbeiter der Organisation
          • Verbesserter Überblick von Kosten
          • Einfache und intuitive Anwendung

          Optimales Vorgehen zur Erstellung eines Service Catalog

          Das Vorgehen kann in sieben Schritte aufgeteilt werden:

          1. Bedarfsanalyse
            Im ersten Schritt gilt es den Bedarf der Organisation zu ermitteln. Dazu gehört die Beantwortung der folgenden Fragen:
            • Was ist das Ziel der Organisation?
            • Welche Nutzer sollen den Service Catalog benutzen?
          2. Definieren und kategorisieren
            Die vorhandenen IT-Services müssen definiert und in unterschiedliche Kategorien eingeordnet werden, um so von den Nutzern einfacher gefunden zu werden.
          3. Erstellung von Workflows
            Das betrifft insbesondere den Freigabeprozess.
            • Für welche Services wird eine Freigabe benötigt?
            • Wer ist für die Freigabe verantwortlich?
            • Gibt es einen Betrag, für den keine Freigabe erforderlich ist?
            • Sollen für unterschiedliche Abteilungen verschiedene Regeln gelten?
          4. Verantwortlichkeiten
            Jeder angebotene Service benötigt eine verantwortliche/n Abteilung / Mitarbeiter, welche zu definieren ist. 
          5. Erstellung
            Nachdem die Rahmenbedingungen festgelegt wurden, ist es nun dran, den Service Catalog entsprechend zu erstellen und den Bedürfnissen der Nutzer anzupassen. 
          6. Veröffentlichung
            Der vorletzte Schritt ist das Veröffentlichen des Service Catalogs. Mitarbeiter sollten über die Einführung umfangreich informiert werden, um so eine konstante und einheitliche Nutzung zu gewährleisten. 
          7. Kontinuierliche Verbesserung
            Es gilt den Inhalt konstant bei Veränderungen der Services anzupassen und die Nutzung zu analysieren und auch hier gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.

           Zusammenfassung

          Abschließend lässt sich festhalten, dass der Service Catalog die angebotenen IT-Dienstleistungen übersichtlich darstellt und einfach zugänglich macht. Somit lässt sich beispielsweise beim Onboarding-Prozess eines neuen Mitarbeiters erheblich an Zeit und Kosten sparen.

          Wir bei der WSP-Soft haben uns mit WSPone auf unteranderem das Thema Service Catalog spezialisiert. Füllen Sie das Kontaktformular aus und lassen Sie sich kostenlos und individuell von uns beraten.

          Service Catalog

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            Fuhrparkmanagement – Mit WSPone jetzt noch einfacher

            Fuhrparkmanagement - Mit WSPone jetzt noch einfacher

            Der heutige Blogbeitrag dreht sich rund um das Fuhrparkmanagement oder auch Flottenmanagement genannt. Es stellt eine unserer Kernkompetenzen bei der WSP-Soft dar. Im Laufe des Beitrags beantworten wir die folgenden Fragen:

            • Was ist das Fuhrparkmanagement?
            • Warum benötigt es das Fuhrparkmanagement? Ziele, Nutzen, Vorteile
            • Was sind die Hauptfunktionen von WSPone?
            • Wie sieht die Zukunft des Fuhrparkmanagement aus?

            Definition Fuhrparkmanagement

            Unter dem Begriff Fuhrparkmanagement wird das Überblicken, das Verwalten und Managen eines Fahrzeugpools verstanden. Dazu gehören sowohl Lkw, Pkw oder auch Busse. Dafür verantwortlich ist meistens ein Fuhrparkmanager.

            Das Hauptziel ist das Einsparen von Ressourcen und die optimale Nutzung dieser. Außerdem unterstützt das Fuhrparkmanagement bei der Erkennung von Problemen.

            Grundsätzlich kann diese Tätigkeit ohne digitale Lösungen erledigt werden. Jedoch ergeben sich erhebliche Vorteile mit der Einführung einer digitalen Fuhrparkmanagement-Lösung.

            Dabei genannt werden kann unteranderem:

            • Einsparung von Zeit und Kosten
            • Verbesserte Transparenz
            • Optimierung von Prozessen bspw. das Melden von Schäden
            • Vereinfachte Analyse sowie Erkennung und Behebung von Problemen

            Das Fuhrparkmanagement mit WSPone

            Im nachfolgenden stellen wir Ihnen die wesentlichen Vorteile und Funktionen von WSPone vor:

            1. Anlegen
              Sobald die Entscheidung für WSPone getroffen und die Software erfolgreich integriert wurde, gilt es den vorhandenen Fuhrpark anzulegen. Dazu geben Sie bei WSPone ganz einfach Informationen zur Fahrgestellnummer, dem Kilometerstand, mögliche vorhandene Schäden, die Fahrerhistorie und Daten zu Leasing und Versicherung an. Einmal angelegt können Sie den Datensatz jederzeit abrufen und bei Bedarf erweitern.
            2. Schäden
              Ein wichtiger Teil ist es, dass auftretende Schäden dokumentiert werden. Dazu gehört der Ort, die Zeit, das Hinterlegen von Fotos und den Stand der Kosten. So lassen sich Kosten optimal überblicken.
            3. Instandhaltung
              Um die Sicherheit Ihrer Fahrer zu gewährleisten, ist eine regelmäßige Instandhaltung der Fahrzeuge unumgänglich. Mit WSPone können Sie automatische Erinnerungen zu beispielsweise anstehenden Inspektionen und Zustandskontrollen einstellen.
            4. Fahrerprofil
              Das Erstellen von Fahrerprofilen ist eine weitere wichtige Funktion, um so den Überblick zu behalten. Somit lassen sich Fahrzeuge Fahrern zuweisen. Außerdem können Daten wie beispielweise eine Tankkarte oder Informationen zum Führerschein-Status hinterlegt werden.

             

            Zukunft Fuhrparkmanagement

            In Zukunft werden für das Fuhrparkmanagement voraussichtlich zwei Bereiche zunehmend an Relevanz gewinnen. Zum einen Artificial Intelligence (AI) und zum anderen Autonomes Fahren.

            Durch AI können Prozesse automatisiert werden und langfristig optimiert. Das bietet für das Fuhrparkmanagement die Chance, dass bspw. neue Fahrzeuge automatisch angelegt und Einsparmöglichkeiten dem Fuhrparkmanager direkt angezeigt werden.

            Außerdem ist es denkbar, dass das Fuhrparkmanagement durch AI auch mit anderen unternehmensrelevanten Bereichen direkt verbunden wird, bspw. dem Incidentmanagement. So können anfallende Incidents des Fuhrparkmanagements automatisch gemeldet werden.

            Fahrer können mithilfe von Autonomen Fahren entlastet werden. In Zukunft könnten z. B. Fahrzeuge eigenständig anfallende Inspektionen erkennen, einen Termin mit der Werkstatt vereinbaren und diesen autonom wahrnehmen. Jedoch wird bis dahin noch einiges an Zeit benötigt.

            Zusammenfassung

            Wie wir sehen konnten, bietet das Fuhrparkmanagement die Möglichkeit, durch entsprechende Software-Lösungen verwaltet zu werden und so als Unternehmen erheblich davon zu profitieren.

            WSPone ist die passende Antwort, wenn Sie eine entsprechende Fuhrparkmanagement-Software suchen.

             

            Treten Sie gerne mit uns bei WSP-Soft in Kontakt und vereinbaren Sie einen kostenlosen Vorstellungstermin. Wir gehen dabei auf Ihre Bedürfnisse ein und beraten Sie individuell.

            Fuhrparkmanagement

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              IT Asset Management – durch ITAM profitieren

              IT Asset Management – durch ITAM profitieren

              In diesem Blogbeitrag beschäftigen wir uns mit dem Thema IT Asset Management. Dabei geht es zu Beginn um die Grundlagen, die Vorteile, die unterschiedlichen Arten und den IT Asset Management Prozess.

              Definition IT Asset Management

              Mit der Einführung von ITIL V4 wurde das IT Asset Management vom Configuration Management getrennt. Jedoch unterstützen beide Bereiche einander weiterhin.

              Das Information Technology Asset Management (ITAM) beschreibt eine Anzahl an Business Practices, welche die bestehenden IT Assets einer Organisation integriert und verwaltet. Dabei überblickt das ITAM eine Vielzahl unterschiedlicher Bereiche und steuert insbesondere den Lebenszyklus von IT Assets.

              Arten von ITAM

              Innerhalb des ITAM lassen sich im Wesentlichen zwischen vier unterschiedlichen Arten des ITAM unterscheiden.

              1. Physisch
                Hierzu gehört Hardware wie Computer, Laptops oder auch Drucker
              2. Digital
                Das sind beispielsweise Dokumente und digitale Daten wie Fotos.
              3. Software
                Ein wichtiger Teil, denn hierunter fallen auch Lizenzen für Software und Apps. Das kann einen großen Kostenpunkt ausmachen und gilt daher regelmäßig zu überprüfen.
              4. Cloud
                Durch die Nutzung von Cloud-Anbindungen kann der Bedarf für andere Hardware entfallen. Jedoch müssen auch diese Anbindungen überblickt werden.

              Abgrenzung zum Configuration Management

              Einfach ausgedrückt fokussiert sich das ITAM auf den Content, sprich den vorhandenen Bestand an IT-Assets. Genannt werden können beispielsweise Router, Server, Datenbanken oder auch Computer und Drucker.

              Das Configuration Management setzt die vorhandenen IT Assets in Beziehung zueinander. Dadurch können Zusammenhänge durch beispielsweise Veränderungen einfacher nachvollzogen werden.

              Vorteile durch ITAM

              Die primären Vorteile durch die Nutzung von ITAM sind die Folgenden:

              • Verbesserte Nutzung von Ressourcen
              • Kontrollieren von Kosten und Risiken
              • Optimierte Entscheidungsfindung für IT-Assets

              ITAM Prozess

              Der ITAM Prozess dient der Strukturierung und dem Überblicken von IT Assets. Der Prozess begleitet IT Assets von der Planung derer Anschaffung bis hin zur Stilllegung dieser. Im Folgenden wollen wir uns den ITAM Prozess schrittweise ansehen.

              • Die Planung
                Bevor ein neues IT Asset angeschafft wird, muss eine Analyse durchgeführt werden. Hierbei geht es auch um die strategische Ausrichtung. Dazu gehört auch eine Kostenanalyse. Bei kleineren Anschaffungen kann diese Analyse deutlich schneller durchgeführt werden.
              • Der Erwerb
                Nachdem die Entscheidung für das entsprechende IT Asset getroffen wurde, wird es erworben.
              • Die Inbetriebnahme
                Bei der Inbetriebnahme ist es wichtig zu berücksichtigen, dass das neue IT-Asset mit den bereits vorhandenen Systemen verknüpft wird und beispielsweise benötigte Zugänge bereitstehen.
              • Wartungen
                Auch anfallenden Wartungen für IT Assets fallen unter das ITAM.
              • Stilllegung
                Je nach Art des ITAM kann die Stilllegung sich beispielsweise in einer Entsorgung oder Kündigung einer Lizenz ausdrücken. Es wichtig, dass dies regelmäßig überwacht wird, um so unnötige Kosten zu vermeiden.

              Zusammenfassung

              Das ITAM stellt zusammen mit dem Configuration Management einen wesentlichen Bestandteil der Verwaltung von IT Assets dar. Das ITAM verwaltet den Lebenszyklus von IT Assets und unterstützt bei der Anschaffung und dem Kontrollieren von Risiken und Kosten. Zur Erleichterung können Software-Lösungen genutzt werden.

              Gerne unterstützen wir Sie bei der Realisierung, sprechen Sie uns bei WSP-Soft unverbindlich dazu an. Wie immer freuen wir uns über Ihr Feedback. Bei weiteren Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

              IT Asset Management

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                Configuration Management in ITIL – ein Überblick

                Configuration Management in ITIL - ein Überblick

                Im Nachfolgenden werden wir uns näher mit dem Configuration Management aus ITIL V4 beschäftigen. Es soll dabei um eine Einführung in das Thema gehen, die Vorteile des Configuration Management und dem Zusammenhang mit anderen Bereichen des ITIL. So wie einer schrittweisen Anleitung zur Erstellung einer Configuration Management Database.

                Begriffserklärung Configuration Management

                Innerhalb von ITIL V2 und V3 wurde das Configuration Management gemeinsam mit dem Asset Management betrachtet. Seit der Einführung von ITIL V4 handelt es sich dabei um zwei voneinander getrennte Bereiche. Dem „Service Configuration Management“ und dem „IT Asset Management“.

                Unter dem Service Configuration Management wird der Kontext bzw. der Zusammenhang zwischen den verschiedenen IT-Assets verstanden. Das Hauptziel ist es, dass genaue und verlässliche Informationen zu den konfigurierten Leistungen zur Verfügung stehen. Dazu gehört auch die Konfiguration von Configuration Items (CIs) und deren Beziehung untereinander.

                Ein Configuration Item ist jede Komponente, die verwaltet werden muss, um einen IT-Service bereitzustellen.

                Configuration Management vs. IT Asset Management

                Das IT Asset Management beschreibt alle vorhandenen IT Assets innerhalb einer Organisation. Hingegen das Configuration Management sich mit der Beziehung innerhalb der Assets beschäftigt und deren Verbindung untereinander.

                Vorteile des Configuration Management

                Durch das Configuration Management lässt sich wie folgt profitieren:

                • Steigerung der Effizienz der Organisation
                • Verbesserte Kontrolle der IT-Assets und deren Beziehung zueinander
                • Optimiertes verwalten von Risiken und Lösen von Problemen

                Zusammenhang mit anderen ITIL Bereichen

                Das Configuration Management arbeitet einer Vielzahl unterschiedlicher Bereiche des ITIL zu. Dabei genannt werden kann beispielsweise das Change Management. Hierbei werden vom Configuration Management benötigte Informationen bereitgestellt, um die Auswirkung durch Changes auf andere Configuration Items festzustellen.

                Aber auch für das Incident Management ist für das Configuration Management von Bedeutung, da es dabei hilft, eine Übersicht zu schaffen und so durch die Beziehungen von IT-Assets auch schneller Incidents gelöst werden können.

                Erstellung einer Configuration Management Database

                Unter der Configuration Management Database (CMDB) wird ein Speicherort für alle Konfigurationen und den Beziehungen der CIs verstanden. Es stellt das Herzstück des Configuration Managements dar und kann mithilfe der sieben folgenden Schritte erstellt werden:

                1. Die Erstellung eines logischen Datenmodells der bestehenden Assets und deren Verknüpfung untereinander. Dabei geht es noch nicht um die Ausformulierung, sondern stellt nur eine Übersicht dar.
                1. Definition von CIs. In diesem Schritt werden die Typen der Configuration Items definiert. Das können beispielsweise Router, Server oder Datenbanken sein.
                1. Für jeden CI Typen sollte bestmöglich ein Verantwortlicher festgelegt werden.
                1. Im vierten Schritt werden von den Verantwortlichen die Attribute der jeweiligen CI Typen definiert. Für Server kann als Attribut der Name, Status, die IP Adresse, ID und MAC genannt werden.
                1. Es gilt zu definieren, wo genau die entsprechenden Informationen gefunden werden können. Dazu kann beispielsweise ein passendes Tool erstellt werden, welches die benötigten Informationen eines Netzwerks bereitstellt.
                1. Im vorletzten Schritt gilt es die Beziehung der Assets zueinander Dabei sollte das Modell aus Schritt eins herangezogen und mit den tatsächlichen Daten gefüllt werden.
                1. Das Ausrollen des CMDB ist der abschließende Schritt. Es ist dabei wichtig, dass bei der Erstellung lieber kleine Schritte gegangen werden, als zu versuchen, das gesamte Modell auf Anhieb vollständig zu erstellen. Wichtiger ist es, kontinuierlich neue Informationen hinzuzufügen.

                Zusammenfassung

                Abschließend lässt sich festhalten, dass auch das Configuration Management einen festen Bestandteil innerhalb des ITIL einnimmt. Es steuert die Relation der vorhandenen IT Assets und gibt so einen nützlichen Überblick. Die Einführung kann herausfordern sein, lassen Sie sich von uns bei WSPone individuell beraten und profitieren Sie von unserer Erfahrung.

                Im nächsten Blogbeitrag werden wir uns näher mit dem Thema IT Asset Management beschäftigen, treten Sie gerne mit uns in Kontakt bei Fragen und Anregungen.

                Configuration Management

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                  Was ist ITIL Change Management?

                  Was ist ITIL Change Management?

                  Wie Sie bestimmt in der Überschrift erkannt haben, geht es in diesem Blogbeitrag um das Thema ITIL Change Management. Dabei wollen wir uns den Begriff ansehen und diesen abgrenzen. Außerdem blicken wir auf den Prozess, die Vorteile und wie WSPone Sie dabei unterstützen kann. 

                  Grundsätzlich bedeutet Change eine Veränderung für die Organisation, welche auch mit Risiko behaftet ist. Daher wehren sich einige Mitarbeiter prinzipiell gegen Veränderungen aufgrund von Ängsten vor entsprechenden Risiken.

                  Jedoch lässt sich mit dem passenden Change Management Prozess die Risiken minimieren und von den Vorteilen profitieren.

                  Begriffserklärung Change Management

                  Das Change Management kann auf zwei Ebenen betrachtet werden. Der Betriebswirtschaftlichen und der als Teil des ITIL. Wir werden uns in diesem Blogbeitrag auf das ITIL Change Management beziehen.

                  ITIL Change Management ist verantwortlich für die Verwaltung aller Changes in einer Organisation. Das Hauptziel ist es, mit Changes die Prozesse zu optimieren und langfristige Fehler abzuwenden.

                  Unter einem Change wird gemäß ITIL V4 die Veränderung, Anpassung, Ergänzung oder Entfernung von alle dem verstanden, dass einen Effekt auf die IT-Services haben kann.

                  Das Change Management ist innerhalb von ITIL V4 eine der 34 eingeführten Praktiken und fällt unter die Service-Management-Praktiken. Somit gibt es abermals keinen fest vorgegebenen Prozess.

                  Der Prozess aus ITIL V3 hat auch hier nicht an Gültigkeit verloren, daher werden wir uns bei der Erklärung an diesem orientieren. Jedoch sollte die Organisation den Prozess individuell definieren und den Bedürfnissen und Gegebenheiten anpassen.

                  Abgrenzung Change Management

                  Das Change Management, Incident Management und Problem Management stehen alle in unmittelbarer Beziehung zueinander. Jedoch gilt es jeden Bereich einzeln zu betrachten.

                  Das Incident Management hat die Hauptaufgabe Incidents kurzfristig zu lösen. Das Problem Management sucht nach dauerhaften Lösungen und analysierte die Probleme hinter Incidents. Das Change Management kümmert sich um die Umsetzung von Veränderungen, welche durch identifizierte Probleme entstehen können.

                  Vorteile des Change Managements

                  Durch das Change Management kann eine Organisation vielseitig profitieren:

                  • Einsparen von Ressourcen
                  • Optimierung von Prozessen
                  • Steigerung der Zufriedenheit von internen und externen Kunden
                  • Langfristige Vermeiden von Problemen

                  Change Management Prozess

                  Der Change Management Prozess lässt sich in fünf Schritte unterteilen. 

                  1. Change Anfrage
                    Die Anfrage für die Veränderung sollte einige relevante Informationen enthalten. Dazu gehört eine individuelle Nummer, eine Beschreibung des angeforderten Changes und die Kontaktinformationen der anfragenden Person. Es ist wichtig, dass alle Personen einer Organisation die Möglichkeit haben, eine Veränderung anzufragen.
                    Außerdem ist es wichtig, dass die Anfrage vom verantwortlichen Change-Manger kategorisiert und priorisiert wird.
                  1. Analyse des Change
                    Die Analyse dient dem Feststellen von Risiken und Herausforderungen bei der Implementierung. Besonders die Faktoren Risiko, Zeit, Kosten und Qualität des Changes gilt es zu überprüfen.
                  1. Genehmigung / Ablehnung
                    Nach der Analyse des angefragten Changes wird dieser genehmigt oder abgelehnt. Bei einer Ablehnung ist es wichtig, die Gründe hierzu festzuhalten und transparent zu kommunizieren. Bei einer Genehmigung gilt es, die benötigten Personen für die Implementierung zeitnah zu involvieren.
                  1. Implementierung
                    Die Implementierung kann generell aufwendig oder sehr einfach sein. Wichtig ist es, dass immer der Implementierungsprozess überwacht wird, um mögliche neue Herausforderungen zu identifizieren und gegebenenfalls die Change Anfrage anzupassen.
                  1. Berichtserstattung
                    Nach der Implementierung ist es wichtig, dass sich die Frage gestellt wird, ob der Change erfolgreich war. Die Berichterstattung dient auch dem Transportieren von Gelerntem. So können bei zukünftigen Umsetzungen Fehler vermieden werden.

                  Zusammenfassung 

                  Das ITIL Change Management ist ein wesentlicher Bestandteil bei der Optimierung von Prozessen und der langfristigen Steigerung des Erfolgs von Organisationen. Es gilt dabei den Prozess individuell zu gestalten und Risiken zu minimieren.

                  Arbeiten Sie bei der Einführung von Incident-, Problem- und Change-Management mit einem erfahrenen Partner zusammen. Unsere Lösung WSPone vereint für Sie die wichtigsten Vorteile. Sprechen Sie uns bei der WSP-Soft gerne dazu an und vereinbaren Sie einen kostenlosen Vorstellungstermin.

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                    Wie das Problem Management Incidents langfristig reduziert

                    Wie das Problem Management Incidents langfristig reduziert

                    Die Fortsetzung unserer Beitragsreihe führt uns heute zum Thema Problem Management. Dabei geht es darum: Was Problem Management ist, welcher Nutzen sich daraus ergibt, die Abgrenzung zum Incident Management und der entsprechende Prozess.

                    Bei Fragen und Anregungen können Sie gerne mit uns in Kontakt treten.

                    Was ist ITIL Problem Management?

                    Wie auch schon in unserem vorherigen Beitrag zum Thema Incident Management ist das Problem Management im Rahmen von ITIL V4 auch Teil der 34 eingeführten Management Practices und Teil der Service Management Practices. Somit besteht ebenfalls kein vordefinierter Prozess.

                    Wir werden uns daher der Verständlichkeit halber den Prozess von ITIL V3 ansehen. Dieser hat mit der Einführung von ITIL V4 nicht an Gültigkeit verloren. Jedoch sollte der Prozess gemäß ITIL V4 von der Organisation individuell definiert werden.

                    Begriffserklärung und Abgrenzung zum Incident Management

                    Unter Problem Management werden alle notwendigen Aktivitäten und Prozesse verstanden, um den Lebenszyklus von Problemen zu verwalten. Der Fokus liegt dabei darauf, Probleme präventiv vor ihrer Entstehung zu vermeiden. Und damit verbunden die Anzahl an Incidents zu reduzieren.

                    Was genau verstehen wir unter einem Problem? Ein Problem ist nach ITIL die Hauptursache für das Entstehen von einem oder mehreren Incidents.

                    Oftmals wird das Incident Management mit dem Problem Management gleichgesetzt oder verwechselt. Es ist jedoch sehr wichtig, die beiden voneinander zu trennen, auch wenn sie eng miteinander zusammenarbeiten.

                    Im Gegensatz zum Problem Management ist das Hauptziel des Incident Managements das kurzfristige Lösen von Incidents. Dabei steht nicht die dauerhafte Lösung des Problems im Vordergrund, was wiederum für das Problem Management entscheidend ist.

                    Mehr Informationen zum Incident Management haben wir in unserem vorherigen Beitrag bereitgestellt.

                    Vorteile des Problem Management

                    Es lassen sich ähnliche Vorteile wie auch schon beim Incident Management nennen:

                    • Steigerung der Produktivität der Organisation
                    • Schnellere Lösung von bestehenden Problemen
                    • Vermeidung der Entstehung von Incidents
                    • Kontinuierliche Verbesserung der Prozesse

                    Problem Management Prozess

                    Das Problem Management unterscheidet zwischen zwei Reaktionsformen: Proaktiv und reaktiv.

                    • Proaktiv: Im proaktiven Prozess wird das Entstehen von Incidents aktiv versucht zu vermeiden. Zukünftige Probleme werden, wenn möglich identifiziert und entsprechende Lösungen erarbeitet, bevor diese zu weitreichenden Problemen werden.
                    • Reaktiv: Der reaktive Prozess beschäftigt sich mit bestehenden Incidents und der Nachverfolgung dieser. Mit dem Ziel, diese langfristig zu lösen.

                    Nachdem ein Problem identifiziert wurde, wird von einem Known Error gesprochen. Je nach Aufwand der Lösung kann übergangsweise ein Workaround als Alternative zum Einsatz kommen. Der Workaround kann dann vom Incident Management zur temporären Lösung genutzt werden. Bei der vollständigen Lösung des Problems gilt es, den Workaround mit der neuen Lösung zu ersetzen.

                    Das Problem Management und das Incident Management stehen dabei im engen Austausch. Workarounds und Known Errors werden dem Incident Management zur Verfügung gestellt. Die gesammelten Incidents nutzt das Problem Management, um Probleme zu identifizieren und Lösungen zu erarbeiten.

                    Der beschriebene Prozess aus ITIL V3 lässt sich in sieben Teilschritte unterteilen:

                    1. Proaktive Problemerkennung: Es geht hierbei darum, dass Probleme proaktiv erkannt werden, um das Auftreten von Incidents zu vermeiden.
                    2. Problem-Kategorisierung und -Priorisierung: Identifizierte Probleme müssen kategorisiert und priorisiert werden. Dadurch kann eine passende Lösung effektiv herbeigeführt werden.
                    3. Problemdiagnose und -behebung: In diesem Schritt gilt es, die Ursache des identifizierten Problems zu diagnostizieren und eine passende Lösung herbeizuführen.
                    4. Problem- und Fehlerkontrolle: Der Status der zu bearbeitenden Probleme muss durchgehend überwacht werden, um so bei Bedarf Anpassungen der Lösung vorzunehmen.
                    5. Problem Abschluss und -Auswertung: Nach erfolgreicher Lösung des Problems ist es wichtig, dass der Lösungsverlauf archiviert wird und eventuelle Workarounds ersetzt werden.
                    6. Major Problem Review: Dieser Schritt dient dem Analysieren von komplexen Problemen. Dabei wird Gelerntes ausgetauscht und geprüft, inwiefern das Problem auch vollständig gelöst wurde.
                    7. Problem Management Reporting: Betrifft das in Kenntnis setzen betroffener Parteien über den Stand der bearbeiteten Probleme. Hierbei werden auch vorübergehende Workarounds kommuniziert.

                    Zusammenfassung

                    Das Problem Management hat das Potenzial das Auftreten von Incidents langfristig deutlich zu senken. Und damit verbunden die Produktivität zu steigern. Hierzu gehört aber auch ein funktionierendes Incident Management, auf dessen Grundlage das Problem Management agieren kann.

                    Um so wichtiger ist es, dass Sie bei der Implementierung einen zuverlässigen Partner an Ihrer Seite haben.

                    Wir bei der WSP-Soft haben mit WSPone die für Sie passende Lösung. Darüber hinaus sind wir erfahren in der individuellen Beratung und Implementierung. Sprechen Sie uns gerne dazu an und vereinbaren Sie jetzt einen kostenlosen Vorführtermin.

                    Problem Management

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